Die großen Seen

Lake Tekapo – 02.01.2019 bis 04.01.2019

Das Erste Ziel des neuen Jahres war der Lake Tekapo.
Vor mir stand eine etwa drei Stunden lange Fahrt, welche ich bei 30°C mit ein paar Zwischenstopps meisterte.

In Tekapo angekommen, wollte ich an dem ansässigen Campingplatz einchecken – nichts da – ausgebucht für die nächsten zwei Tage.

Planänderung: Ich steuerte einen preiswerten und einfachen Campingplatz (etwas außerhalb) am Lake Alexandria an.

Unterwegs vibrierte mein Handy – eine Nachricht.
Britta und Brit waren ebenso in Tekapo und somit drehte ich spontan um und gesellte mich für ein paar Stunden zu beiden an den Strand am Lake Tekapo.

Eine Cola später machte ich mich dann doch auf dem Weg.

Nach dem Kochen und Aufwaschen verbrachte ich den ganzen Abend an der frischen Luft.

Der Grund: Bei wolkenlosem Himmel kann hier einer der sternenklarsten Nächte auf der Welt genossen werden, da es hier keine unnatürliche Lichtverschmutzung gibt.
So packte ich meine Kamera aus und widmete mich dem Fotografieren des Sternhimmels.

Für den Folgetag verabredete ich mich mit Brit und Britta.
Dieser Tag (gefühlt 30°C) stand ganz im Zeichen des Entspannens, Nichts tun, Gammelns und Rätsel im mitgebrachten Rätselheft lösen.
Letzteres war jedoch nicht so von Erfolg geprägt.

Am Abend das gleiche Programm wie am Vorabend – Fotos, Fotos und noch mehr Fotos vom Sternenhimmel.

Am 04.01. machte ich mich direkt nach dem Frühstück auf dem Weg zur geplanten Wanderung.
Der am Ort angrenzende Mount John wollte bezwungen werden.
Diesem Wunsch habe ich entsprochen und den nur 45 Minuten dauernden Anstieg in Angriff genommen.
Belohnt wurde ich mit einer wunderbaren Aussicht auf den Lake Tekapo, dem Ort Tekapo und die am Horizont befindlichen, mit schneebedeckten, Berge am Lake Pukaki.

Lake Pukaki – 04.01.2019 bis 08.01.2019

Direkt im Anschluss and er Wanderung am Lake Tekapo fuhr ich die 45 Minuten bis zum Lake Pukaki.

Mein Ziel war der Mount Cook – der größte Berg von Australien und Ozeanien.
Die Straße entlang des Sees war geprägt von einer wunderschönen Aussicht auf den Mount Cook und die angrenzenden 3000er.

Da für die zwei Folgetage „schlechtes Wetter“ vorausgesagt wurde und der Mount Cook dementsprechenden „nicht sichtbar“ sein wird, entschied ich mich für ein Wochenende auf dem Campingplatz. Den, abgesehen vom Mount Cook und den Wanderungen, gibt es hier nichts 😀

Das Ende vom Lied: Wo war das ach so schlechte Wetter? Nichts wirklich da.

Zwei Nächte später habe ich mich auf dem Weg nach Twizel gemacht, um die Jana ab zu holen.
Jana – eine Bekanntschaft aus der Anfangszeit meiner Neuseelandreise in Auckland – wollte ebenso eine „kleine“ Wanderung am Mount Cook machen.
Sachen ins Auto gepackt und etwas eingekauft, hieß nun das gemeinsame Ziel: Mount Cook.

Wir wählten einen DOC-Campingplatz am Ende der Straße. 13$ die Nacht, aber dafür halte keine Duschen und andere luxuriöse Einrichtungen.
Gegen 15 Uhr erreichten wir den Parkplatz bei strömenden Regen.
Zwei Stunden später – immer noch Regen – schön.
Ich entschied mich dazu im Regen mein Vorzelt aufzubauen, so dass wir den Abend nicht im Auto verbringen müssen, sondern trotzdem im Trocknen draußen verbringen können.

Am Folgetag war wunderschönes Wetter und wir machten uns auf dem Weg.
Unsere Wanderung „Muller Hut Track“ hatte es in sich.
Wir überwunden 1000 Höhenmeter und konnten eine wundervolle Aussicht über das Tal und auf dem Mount Cook genießen.
Die Wanderung würde ich als „schwierig“ einstufen, da sie doch sehr abwechslungsreich war – Treppen, Kletterpassagen, kleine Steine, große Steine.

Lake Wanaka und Lake Hawea – 08.01.2019 bis 13.01.2019

Meinen ersten Aufenthalt am Lake Wanaka und Hawea verbrachte ich mit ein paar Gammeltagen.

Unter anderem wurden der Roys Peak und der Isthmus Peak in Angriff genommen.

Am Lake Hawea legte ich am Gedenkstein für René Weisswange zwei Blumengestecke nieder.
Möge er niemals in Vergessenheit geraten.

Queenstown (Lake Wakatipu) – 14.01.2019 bis 18.01.2019

Die Stadt der Action – Queenstown.
Ab Queenstown war ich wieder mit Lio unterwegs.

Am ersten Tag nahmen wir uns eine anstrengende Wanderung vor.
Es sollte hoch auf dem Ben Lomond gehen.
Auf der Hälfte der Strecke beschlossen wir einen anderen Weg einzuschlagen.
Der Weg führte uns zu einem Lookout in der Nähe der Gondola.

Die anderen Tage waren von Stadtspaziergängen und einer kleineren Wanderung auf die Gondola geprägt.

Lake Wanaka – 18.01.2019 bis 22.01.2019

Und die Reise ging zurück an den Lake Wanaka – nochmals!

Beim zweiten Aufenthalt wurde keine größere Wanderung in Angriff genommen.

Ein Spaziergang am Lake Wanaka und einem Ausflug mit mehreren Stopps am Lake Hawea.
Ein Regentag wurde mit Puzzlen im Hostel verbracht.

Mount Cook (Lake Pukaki) – 22.01.2019 bis 25.01.2019

Die Reise führte uns auch an den Mount Cook.
Nochmals vor Ort wurde ein anderer Track als Tagesziel ausgegeben.
Der „Hooker Valley Track“ – wie immer war der Wettergott wieder mit uns – Sonnenschein den ganzen Tag!
Im Anschluss folgte ein kurzer Ausflug an den Tasman Glacier.

Am 25.01. hieß es endgültig Abschied nehmen von Lio.
Ich danke ihr für die Gesellschaft und die gemeinsamen Ausflüge.


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