Regen, Sonne, Regenwald und Eis

Lake Rotoroua – 11.12.2018

Nach einem Wasch- und Erholungstag in Nelson führte mich die Reise weiter an den Lake Rotorua.
Am Ortsausgang von Nelson sah ich eine Tramperin stehen, somit entschied ich mich dazu anzuhalten und nachzufragen. Die junge Dame aus Frankreich wollte nach Queenstown, jedoch konnte ich nur das Angebot machen, sie ein wenig in diese Richtung mitzunehmen.
Für sie verlängerte ich meine geplante Route etwas und wünschte ihr in Murchison eine gute Weiterreise.

Im strömenden Regen erreichte ich den Campingplatz am Lake Rotoroa.
Nach einem Moment des inne Haltens und Warten, entschied ich mich dazu mein Vorzelt für das Auto aufzubauen – im Laufe der Aktion bekam ich Gesellschaft von gefühlt Millionen Sandflies!

Der Abend endete in Gesellschaft mit der Österreicherin Krissi (und den Millionen Sandflies) im Trockenen.

01 Nelson Lakes
Lake Rotoroa

Westport – 12.12.2018

Da am Morgen keine Besserung des Wetters in Sicht war, stand die Entschiedung fest, die Weiterreise an die Westküste anzutreten.

Als ersten Stopp wurde die Stadt Westport auserkoren.
Ohne Handyempfang auf der Reise, wählte ich den „Cape Foulwind“ als Reiseziel.
Was gab es hier zu sehen? Die unruhige Westküste und eine Robben-Kolonie.

Am Parkplatz angekommen traf ich Krissi wieder – sie wollte ebenso die kleine Wanderung in Angriff nehmen – also beschlossen wir den Weg gemeinsam zurück zu legen.

Nach einer Stunde entlang der Steilküste erreichten wir die Aussichtsplattform an der Robben-Kolonie.
Ein kurzer Blick nach rechts, wer war denn da? Auf der Bank saß die Lio.
Ich wusste natürlich, dass Sie sich ebenso zu diesem Zeitpunkt in Westport befand, aber dass sie ausgerechnet zum gleichen Zeitpunkt am gleichen Ort befindet, ist bezeichnend für meine Zeit in Neuseeland.

„Man sieht sich immer (mindestens) zweimal im Leben“ und „Neuseeland ist klein“! 😀

Nach dem kurzen Ausflug fuhren Krissi und ich auf einen Campingplatz nahe Westports.

02 Westport 1
Steilküste bei Westport
02 Westport 2
Leuchtturm am Cape Foulwind

Greymouth – 13.12.2018 bis 16.12.2018

Nach dem Frühstück hieß es „Abschied nehmen“ von Krissi und ich machte mich auf dem Weg an der Westküste entlang in Richtung Greymouth.
Den Ort Westport verlassen, wartete an der Straßenseite wieder ein Tramper.
An gehalten und gefragt wohin, hatte ich für die gesamte Tour bis nach Greymouth eine Reisebegleitung. Wie soll anders sein? Ein Deutscher! Ein Handwerkswandergeselle, welcher sein drittes Wanderjahr in Neuseeland verbrignt.
Mit verschieden Stopps an Aussichtspunkten entlang des wunderschönen Highways, folgte ein längerer Halt an den bekannten Pancake Rocks.
Einer einmaligen Ansammlung von Felsformationen, durch Gezeiten, Meer und allgemeiner Witterung gezeichnet und erodiert.
Weiter ging die Autofahrt nach Greymouth und dem schönen Sonnuntergang am späten Abend.

03 Ocean Road
West Coast Highway
03 Pancake Rocks 1
Pancake Rocks

03 Pancake Rocks 2

04 Greymouth 0
Sonnenuntergang in Greymouth

Am 14.12.2018 verabredete ich mich mit Lio. Gemeinsam machten wir eine Wanderung entlang des „Point Eliszabeth“ in Greymouth.
Hier verweilten wir eine Weile am steinigen Strand, bevor wir den Rückweg antraten.
Den Abend ließ ich wiederum am Campingplatz angrenzenden Strand ausklingen.

04 Greymouth 1
Steinstrand am Ende des „Point Eliszabeth“-Tracks
04 Greymouth 2
Sonnenuntergang am Campingplatz

Für den 15.12.2018 folgte ein Ausflug mit dem Auto zu einer alten Goldmine und einem in der Nähe von Greymouth befindlichen Wasserfall.

04 Greymouth 3
Wasserfall bei Greymouth
04 Greymouth 4
Wanderung durch eine ehemalige Goldmine

Franz Josef – 16.12.2018 bis 19.12.2018

Mit Lio als Beifahrerin folgte am 16.12. die Fahrt zum Franz-Josef-Gletscher.
Ein paar Fotostopps durften natürlich auch hier nicht fehlen!

05 Franz Josef 1

Für den 17.12. stand eine 8-Stunden-Wanderung auf dem Programm.
Das Ziel war der knapp 1.300 m hohe Alex-Knob.
Von diesen hat man (bei guten Wetterbedingungen) eine schöne Aussicht auf den Franz-Josef-Gletscher. Auf dem Weg nach oben folgten zwei Pausen an Aussichtspunkten.
Am ersten konnte ein recht guter Blick auf den Gletscher erhascht werden.
Am zweiten Aussichtspunkt und auf der Spitze war uns das Glück leider nicht hold.

05 Franz Josef 2
Franz-Josef-Gletscher vom ersten Aussichtspunkt
05 Franz Josef 3
Die Wolkendecke hatte sich sehr kurz aufgelöst.
05 Franz Josef 4
Bei klaren Wetter ist der Franz-Josef-Gletscher im Hintergrund zu sehen
05 Franz Josef 5
Blick über die Bucht und den Fluß in Richtung der kleinen Stadt „Franz-Josef“

18.12.: Aufwachen – Regen – Frühstück – Regen. Den gesamten Tag nur Regen!
Aufgrund dieser bereits bekannten Vorhersage wurde am Vortag ein Besuch des „Kiwi-Wildlife-Centers“ gebucht. Hier konnten Kiwis beobachtet und Wissen über die Geschichte der Gletscher erworben werden.

Hokitika – 19.12.2018 bis 21.12.2018

Die Reise ging zusammen, am 19., „zurück“ in Richtung Norden nach Hokitika.

Am Folgetag führte eine kleine Rundreise zum Hokitika Gorge, einem Wasserfall und einen Stopp an einem See.
Das Hokitika Gorge ist bekannt für türkisfarbenes Wasser. Leider war dieses, aufgrund der Regenfälle der Vortage, getrübt – eher gräulich.

06 Hokitika 1
Meine Wenigkeit
06 Hokitika 2
Hängebrück am Hokitika Gorge

06 Hokitika 3

 

Arthur’s Pass – 21.12.2018

Am 21.12.2018. setzte ich meine Fahrt allein fort und machte mich auf dem Weg in den entfernten Osten: Christchurch.
Dabei durfte ich den Highway über Arthur’s Pass hinweg durch die Alpen nehmen.
(Einer von nur „drei“ -West-Ost-Verbindungen auf der neuseeländischen Südinsel)
Ein Stopp an mehreren Lookout und dem Devil’s Punchbowl folgte eine von zum Teil Starkregen gezeichnete Autofahrt bis nach Christchurch.

07 Arthurs Pass 1
Blick über das Viadukt am Arthur’s Pass
07 Arthurs Pass 2
Devil’s Punchbowl – Wasserfall

07 Arthurs Pass 3

 



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