Der einsame Berg

Nachdem in Hamilton alle Erledigungen abgehakt wurden, sind wir direkt weiter in Richtung Süden.
Wir legten am 12.11.2018 einen Zwischenstopp an dem Three Sisters und dem Elephant Rock ein.
Da wir bei Ebbe eintrafen, nutzen wir diesem Moment und wanderten sofort zu diesen.
Die Felsen im Wasser sind nur bei Ebbe zugänglich.

Mount Taranaki – 13.11.2018 bis 15.11.2018

Am Folgetag ging es zu unserem eigentlichen Ziel: Dem Mount Taranaki.

Der Mount Taranaki ist ein 2.500m hoher Vulkan und hat die wohl perfekten Spitzkegelform.
Umringt wird dieser kreisförmig, in einem 10km-Radius, vom Egmont-Nationalpark.

Die zwei Nächte quartierten wir uns in einem kleineren Campingplatz ein – mit traumhaften Ausblick auf dem Mount Taranaki.

Der Beschluss stand fest, zuerst am 14.11. eine Wanderung im Südosten und am 15.11. im Nordwesten des Berges zu machen.

14.11.2018 – Südost:

Vom Parkplatz Dawson Falls aus, begannen wir unsere Wanderung am Rande des Berges, über einen Abstecher zu den Wilkies Pools (mehreren kleinen Wasserfällen) nach Norden zu einem weitren Plateau und Parkplatz.
Natürlich stand das Auto noch an den Dawson Falls, weshalb wir auf unseren Rückweg eine andere Route wählten.

Am Plateau angekommen, blieb uns leider ein guter Ausblick auf dem Berg, aufgrund tief hängender Wolken, verwehrt.

Auf dem Rückweg zum Campingplatz wurde uns bewusst, dass sich die Wolken nur auf der Seite der Wanderroute festgesetzt hatten. Vom Campingplatz hatten wir freie Sicht und konnten minütlich beobachten, wie sich der Berg veränderte – mal ohne Wolken, dann wieder mit Wolken.
Zu später Stunde bildete sich über dem Vulkan ein Pilz aus Wolken über der Spitze, welche im zunehmender Dunkelheit den Berg immer mehr einhüllte.

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Aussicht vom Camp direkt nach dem Frühstück
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Blick vom Plateau

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Dawson Falls

15.11.2018 – Nordwest:

Der Morgen war von Nieselregen geprägt, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Nach dem Frühstück ging es zu einem Golfplatz am Nordwestrand des Nationalparks.
Hier wurden wir per Shuttle zu einem im Bau befindlichen Parkplatz gebracht.
Während unserer Fahrt klarte der Himmel auf und die Sonne erschien.

Nach 1,5 Stunden bergauf wandern, erreichten wir unser erstes Ziel – die Pouakai Hut.
Mit einem Snack gestärkt legten wir die letzten Meter auf die Spitze der am Taranaki angrenzenden Pouakai-Bergkette zurück.
Auf dieser Tour darf das folgende Bild, Taranaki mit Teich, nicht fehlen.
Nach 100 Schnappschüssen und dem hoffentlich perfekten Bild verlängerten wir unsere Route auf eine kleinere Bergspitze.

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Nächster morgen – ohne Wolken
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Der anstrengende Treppenweg nach oben – circa 3000 Stufen
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Panorama vom ersten „Gipfel“
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Auf der Suche nach dem perfekten Bild 😛

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Mythologie der Māori:

In der Mythologie der Māori ist Te Maunga o Taranaki ein Berggott, der für viele Jahrhunderte friedlich im Zentrum der Nordinsel mit den anderen Göttern TongariroRuapehu und Ngauruhoe zusammenlebte. Durch die Liebe von Taranaki zu der mit grünem Wald überwachsenen Pihanga kam es zum Streit mit Tongariro, der ebenfalls ihre Liebe beanspruchte. Während der Schlacht schüttelte sich die Erde, und der Himmel wurde schwarz, bis sich schließlich Pihanga auf Seite von Tongariro stellte. Der verärgerte und tieftraurige Taranaki verließ die anderen Berge, um sich in Richtung der Sonne an der Küste niederzulassen, wo er im Schlaf von der Poukai-Gebirgskette eingeschlossen wurde und für immer dort verblieb. Aus den ihm zugefügten Wunden entsprang ein Strom klaren Wassers, der den heutigen Whanganui River darstellt. Weiterhin soll es zum Frieden auf Erden kommen, sobald sich die zerstrittenen Götter wieder vertragen. Erst dann wird Taranaki wieder in die Nähe der anderen Götter zurückkehren.

(Quelle: Wikipedia )


Am Abend des 15.11. setzten wir unsere Reise nach Whanganui fort und ließen den Mount Taranaki mit viel Begeisterung hinter uns.

Folgend noch das Instagramvideo


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