Ein Stück Maori-Kultur & die Geschichte von den 30 Meter

Rotorua – 04.11.2018

Da zeitig Aufstehen bisher nie in Frage kam, so probierten wir es an diesem Tag mit einer Stunde eher. 7 Uhr stand im Wecker – 9 Uhr war Abfahrt.

Warum wir?

Am Vorabend haben wir zwei nette Mädels aus Wiesbaden auf dem Campingplatz kennengelernt. Zu später Stunde stand fest – wir gehen gemeinsam zu den Thermalquellen in Te Puia.

TE PUIA:

1
Die erwähnte Wandergruppe – von links nach rechts – Nadine, Anca, Unbekannt, Tom

Gleich auf dem ersten Schild stand voller Begeisterung „Kiwi House“.
Nichts wie rein da, in der Hoffnung, ein kleines unbekanntes Wesen namens „Kiwi“ zu erspähen.

Da war es ziemlich Dunkel und das „Gehege“ wurde nur durch ein kleines Rotlicht etwas erhellt.
Wo ist der Kiwi?
Doch siehe da, wir sahen nichts – außer einen kleinen Schatten, welcher sich an Rückwand hin und her bewegte. Ziemlich flink das kleine Tierchen.

Weiter ging der Spaziergang zum Pohutu-Geysir.
(Dieser kann bis zu 30 Meter in die Höhe spucken und spritzen)
Die Betonung liegt auf „kann“ !
Nach 30 Minuten war es soweit.
Die ersten Anzeichen eines bevorstehenden Ausbruchs.

Pohutu Geysir
30 Meter ? Ja, Nein, Vielleicht, ich mag Toast

In der Hoffnung, dass der Geysir seine 30 Meter erreicht, verbrachten wir etwa weitere 30 Minuten mit Warten. Nix da! Aber trotzdem sehr schön anzusehen.

Weiter ging die Reise durch den Geothermal-Park bis ein blubberndes Schlammloch unsere Aufmerksamkeit geweckt hat.
Gefühlt 300 Versuche später hatten wir hoffentlich ein schönes Fotos im Kasten.

Eins, zwei oder drei? Ihr dürft eure Favoriten selbst wählen.

Gegen Ende des wunderbaren Rundgangs und vielen verschiedenen Eindrücken mehr, verabschiedeten wir die Mädels.
Sie buchten in dem Park noch das Kultur-Programm hinzu.

Wir hingegen wagten den zweiten Versuch im „Kiwi House“.
Endlich, da war er, der vorher nur schattige Kiwi dackelte an der Scheibe vor uns hin und her.
Ein Ziel für Neuseeland – zur Hälfte erfüllt! Ganz erreicht habe ich es, wenn ich einen in freier Wildbahn antreffe!

TAMAKI MAORI VILLAGE

Am Abend stand für Tom und mich unser Kultur-Event auf dem Programm.
Wir wurden von einer summenden Busfahrerin abgeholt und zum einige Kilometer entfernten Tamaki-Maori-Village entführt.

Was uns da erwartete? Wir wussten es nur grob aus dem Programmheft – unsere Neugierde weckte vor allem der Punkt „Hangi Meal Buffet“! 😀

Im Bus wurden wir bereits über einige Worte aufgeklärt:
z.B. Kia Ora – Guten Tag/Tschüss/auf Wiedersehen.
Und ein älterer Amerikaner wurde zum Chief unseres Buses ernannt.

Angekommen, wurden wir durch einen „traditionelle Begrüßungszeremonie“ Willkommen geheißen. Es ist unter anderem Pflicht, das niemand währenddessen lacht und alle hinter dem Chief stehen müssen.

Wir wurden in das (nachgebaute) Maori-Dorf geführt, wo wir an 5 Stationen allerhand zur Kultur, Essen, Tänzen und Spielen erklärt bekommen haben.

Kultur im Tamaki Village

Nach dem geschichtlichen Teil durften wir das Gemeinschaftshaus der Maori betreten.
Hier wurden uns mehrere Tänze gezeigt und bekamen Gesänge zu Ohren.

Kultur im Tamaki Village 2
Szene aus einen Stück

Am Ende stand auch die weltberühmte Vorführung des Kriegstanzes „Haka“ auf der Liste.

Doch nun sollte das Buffet folgen!
Gefüllt wurde der Magen mit leckeren Fleisch, Salat, Kuchen – traumhaft – mal wieder Geschlachtetes zwischen die Zähne zu bekommen! 😀

Zu unserer etwas kleinen Enttäuschung wurde rasch abgeräumt, es ertönten noch zwei Lieder und wir wurden freundlich aus dem Essenssaal in Richtung Bus geleitet.

Hier war unsere auf der Hinfahrt summende Busfahrerin!
Erst stimmte sie ein Lied an – Karaoke im Bus.
Danach gab das Zepter an eine im Bus sitzende Nation weiter.
Erst die Amerikaner – und diese wählten „Germany“.
Vorerst etwas planlos was wir singen sollten, wählten wir einfach „Wolfgang Petry – Wahnsinn“.
Diese Busfahrt wird man nicht vergessen und war sehr amüsant.

Auf dem Campingplatz angekommen, gab es ein letztes Bierchen und es ging ins Bett.

Hier geht es zu dem Instagramvideo.

Folgend mach ich noch Werbung für den Blog der zwei Mädels aus Wiesbaden.
DiniTrinis-Weltreiseblog


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